Du bist der Golden Buddha

Sibylle Chaudhuri

22. July 2022

 

Hast Du Dich jemals gefragt, wer Du wirklich bist? Was Dein wahres Potenzial ist? Was und wer Dein bestes Selbst ist?

 

Bevor Du weiterliest, nimm bitte einen Zettel und Stift und frage Dich selbst, wenn möglich sprich es laut aus:

 

Wer bin ich?

 

Was auch immer in den Sinn kommt, schreibe es auf, ohne es zu bewerten oder zu verurteilen.

 

Wenn Du fertig bist, lies bitte weiter.

 

 

 

„Das größte Geschenk ist es, den Menschen deine Erleuchtung zu geben, sie zu teilen. Es muss das Größte sein.“

Siddhartha Gautama (Buddha)

 

Kürzlich hatte ich eine Klientin, ich nenne sie hier Susanne (Name geändert), die mit ihrer Karriere haderte. Bis vor kurzem war sie eine erfolgreiche Führungskraft in einem internationalen Konzern. Aufgrund von Umstrukturierungen und vielen Änderungen in der Führungsriege verlor sie ihren Job. Nun hatte sie Schwierigkeiten einen neuen Job zu finden den sie als adäquat und interessant empfand. Außerdem gingen sie und ihr Mann durch eine schwere Zeit in ihrer Ehe.

 

Susanne war verzweifelt. Sie sagte, dass sie sich nutzlos und wertlos fühle. Wer war sie denn schon mit fast 47 Jahren, keinem Job, keine Kinder und ihre Ehe auf Messers Schneide.

 

Ich fragte sie: „Na ja, wer wärst Du denn, wenn Du alles Äußerliche einmal außen vorlässt?“ Sie sah mich an mit Tränen in den Augen und sagte: „Nichts.“

 

Da fiel mir sofort eine Geschichte ein, die ich ihr erzählte und ich nun auch Dir erzählen möchte.

 

Ich liebe es, ab und an eine Geschichte zu erzählen.

 

Es war einmal …

 

… im Jahr 1767 in einem buddhistischen Tempel in Ayutthaya, Siam (das heutige Thailand). Dieser Tempel beherbergt ein wunderschönes Abbild Buddhas. Die Statue ist 3 Meter hoch, wiegt 5,5 Tonnen (5.500 Kilogramm) und ist aus purem Gold.

 

Es herrscht Krieg zwischen Burma und Siam und die Mönche des Tempels haben gerade Nachricht erhalten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Burmesen in Ayutthaya einfallen.

 

Der Wert des Buddhas überschreitet für die Mönche allen weltlichen Reichtum und sie möchten die Statue um alles auf der Welt schützen. Sie beschließen das herrliche Abbild zu tarnen und machen sich sofort an die Arbeit. Sie umhüllen den Buddha mit einer 28 Zentimeter dicken Schicht aus Gips und verzieren diese mit Einlagen aus bemaltem Glas und Farbe. Nach getaner Arbeit sieht die Statue noch immer hübsch, jedoch vollkommen wertlos aus.

 

Wie es das Schicksal will, werden bei dem Angriff der Burmesen alle Mönche niedergemetzelt. Somit war der umhüllte Buddha jedoch nicht nur vor den Angreifern versteckt. Er verweilte sicher und unversehrt in den Tempelruinen, seine wahre Natur für die kommenden Generationen versteckt hinter seiner Maske.

 

Lass uns ein paar Jahre weitergehen, in das nächste Jahrhundert. Im Jahr 1801 startet unser Buddha eine lange Reise. Bangkok ist nun die neue Hauptstadt des Königreichs von König Buddha Yodfa Chulaloke (Rama I). Er hat angeordnet, alle Buddhastatuen aus den Tempelruinen des Landes nach Bangkok zu bringen, auch unseren Buddha.

 

Der nächste König, Rama III (1824-51), befördert unseren verschleierten Buddha zum wichtigsten Abbild im Hauptgebäude des Wat Chotanaram Tempel in Bangkok. Dort verweilt unser Buddha für die nächsten 80 Jahre, doch dann wird der Tempel baufällig und wird 1931 schließlich von den Mönchen verlassen.

 

Unsere noch immer eingekapselte Buddhastatue wird in einen vorübergehenden Unterstand gebracht. Zwei Jahrhunderte nachdem sie in Gips gehüllt wurde, wird sie als wertlos eingestuft und für die nächsten 20 Jahre unter einem einfachen Blechdach aufbewahrt.

 

Wir sind im Jahr 1955 angekommen und die Reise unseres Buddhas kommt zu einem Ende. Aufgrund von Arbeiten am Bangkoker Hafen wurde ein neuer Tempel gebaut und unsere Statue soll nun – wieder einmal – in diesen umziehen. Als das Abbild Buddhas mithilfe eines Krans von seinem Podest gehoben werden soll, reißen die Seile und die Statue fällt in den Schlamm. Die Hülle erhält einen Riss und um nicht noch mehr Schaden anzurichten, wird die Statue erst einmal bis zum nächsten Morten abgedeckt.

 

Nach den Überlieferungen des Tempels träumt ein Mönch in der Nacht, dass die Statue göttlich inspiriert ist. So geht er zu unserem Buddha und untersucht das göttliche Abbild mit einer Taschenlampe. Er sieht ein gelbliches Leuchten durch den Sprung, den die Statue beim Fall erlitten hatte. So entdeckt er nach der Sage, dass der Buddha aus purem Gold gemacht ist.

 

Es ist das größte Abbild Buddhas aus reinem Gold, auch „Golden Buddha“ genannt. heute wird der Wert auf circa 250 Millionen Dollar geschätzt. Du kannst ihn im Tempel von Wat Traimit in Bangkok, in Thailand besichtigen. 

 

Und hier ist nun mein Geheimnis, auch ein sehr simples Geheimnis: Du bist der Golden Buddha.

 

 

Du bist einmalig und sehr wertvoll für unsere Welt.

 

Trotzdem versteckst Du wahrscheinlich Dein goldenes Funkeln, Dein wahres Potenzial, Dein Licht unter einer 24 Zentimeter dicken Gipsschicht. Sicherlich bemalst Du diese Schicht und kümmerst Dich auch um ein paar farbige Glaseinlagen, damit Du noch immer hübsch aussiehst. Doch genau diese Verkleidung raubt Dir Deine Energie und ist vollkommen wertlos für die Welt.

 

Und ich erzähle Ihnen noch ein Geheimnis: Über die Dauer einiger Coachingsitzungen kamen Susanne und ich überein, dass wir nicht unser Job, nicht unser sozialer Status, nicht unser Besitz und nicht einmal unser Name sind. All das wurde von außen auf uns aufgepackt und meistens verbirgt es nur unsere wahre Natur; es ist manchmal sogar eine Last und zieht uns nach unten.

 

Brich Deine Maske auf und lass Dein Licht scheinen und erlaube damit auch anderen, ihr Licht scheinen zu lassen. Dieses Licht ist etwas so Wertvolles, wie beim Golden Buddha übersteigt sein Wert alle weltlichen Schätze.

 

 

Du hast alles bereits in Dir.

 

So viel Potenzial, dass Du es vielleicht gar nicht fassen kannst. Die Kombination Deiner Talente und Stärken, und die Art und Weise, wie Du diese nutzt, sind einmalig. Folge Deinem Herzen, höre auf Deine Intuition und tue das Beste, was Du kannst. Du hast etwas Besonderes, in dem Du gut bist und niemand kann es so machen wie Du. Das heißt, es ist an der Zeit, dass Du Dein wahres Selbst entdeckst und Deine Dienste der Welt zur Verfügung stellst.

 

So kannst Du ganz Du selbst sein. Du musst Dich nicht hinter einer Fassade, einer Maske verstecken. Versuche es und Du wirst sehen, dass Du glücklicher, gesünder, weniger gestresst sein und mühelosen Erfolg erleben wirst.

 

 

Du weißt nicht, wer Du bist?

 

Stell Dir vor, Du verbringst ein Wochenende mit guten Freunden, die Dich kennen, seit Du ein Kind warst. Deine Freunde kreieren ein sicheres und wundervolles Umfeld für Dich, in dem Du Dich rundum wohl und geborgen fühlst. Wer wärst Du, wie würdest Du Dich verhalten, was würdest Du tun?

 

Du bist Dir noch immer nicht sicher, wer Du bist?

 

Gehe in Gedanken zurück in Deine Kindheit. Wenn Dich damals jemand gefragt hätte, wer Du bist, was hättest Du geantwortet? Und wenn jemand Dich oder Deine Eltern, oder Erziehungsberechtigten damals gefragt hätte, was Du besonders gut kannst, was hättest Du oder sie geantwortet?

 

Glaub an Deine innere Schönheit, Dein Potenzial, Deine Talente und Deinen Wert für diese Welt. Geh los und finde Dich selbst. Finde Deinen eigenen Weg und gehe ihn. Verzweifle nicht, wenn es etwas länger dauert. Wie der Golden Buddha müssen auch wir manchmal erst auf eine Reise gehen und das dauert vielleicht etwas länger. Erlaube Dir diese Zeit und fang wieder an, an Dich zu glauben. Versuche jeden Tag Dich etwas mehr zu akzeptieren, wie Du bist.

 

Achtung: Dies ist keine Anleitung, um ein arroganter Narzisst zu werden. Es geht darum, Deinen Golden Buddha wieder in Dir zu finden. Es geht darum, Dein ganzes Potenzial aufzudecken und zu entfalten. Es geht darum, ausgeglichen und zufrieden zu werden. Es geht darum, glücklich und gesund zu sein. Es geht darum, Dein bestes Selbst zu sein. Es geht darum, die Fähigkeit zu erlangen im Sturm zu tanzen.

 

Jetzt frage Dich noch einmal selbst, es laut aussprechend:

 

 

Wer bin ich?

 

Und schreibe wieder auf, was Dir einfällt, ohne Wertung und Urteil.

 

Wenn Du das gemacht hast, sieh Dir noch einmal an, was Du in der ersten Runde notiert hattest und vergleiche es mit Deinen jetzigen Antworten.

 

Und nun geh in die Welt und teile Deine „Erleuchtung“, teile den bestes Selbst mit den Menschen. Sie warten auf Dich.

 

Schön, dass es Dich gibt, lass es Dir gut gehen,

 

Deine 

 

Sibylle

 

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