Weniger Stress in der Weihnachtszeit

Sibylle Chaudhuri

29. November 2022

Gender-Hinweis*

 

Seit Sonntag sind wir offiziell in der Vorweihnachtszeit und die Jagd auf die perfekten Geschenke hat schon lange begonnen. 

 

Das Jahresende ist oft eine herausfordernde Zeit für die meisten von uns. Warum eigentlich? Die Natur legt sich im Winter zur Ruhe, um neue Kräfte zu sammeln und ihre Batterien wieder aufzuladen. Alle Lebewesen schalten einen Gang herunter.

 

Bild von Hans auf Pixabay
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Und was tun wir?

 

Anstatt alles etwas gelassener und langsamer anzugehen und Zeit mit unseren Familien und Freuden zu verbringen, schalten wir noch einen Gang hoch und lassen den Motor heiß laufen. Wir drehen noch einmal so richtig auf. 

 

Bilder (li. nach re.) von Andi Graf, Silvia, Mario Cvitkovic auf Pixabay

Wir setzen unsere Maßstäbe hoch, denn alles soll perfekt sein für die Weihnachtszeit und die Feiertage. Das Haus muss tippi-toppi-sauber und wunderschön geschmückt sein. Mindestens 10 verschiedene Sorten Plätzchen und außerdem noch Stollen und Lebkuchen wollen gebacken werden. Für jeden das richtige Geschenk kaufen und möglichst aufwendig verpacken. Auf allen Weihnachtsfeiern tanzen. Mit Freunden Glühwein auf überfüllten Weihnachtsmärkten trinken. Einen Weihnachtsbaum finden, der gerade gewachsen, nicht zu buschig, aber auch nicht zu karg ist. Ein aufwendiges Weihnachtsmenü mit mehreren Beilagen planen und vorbereiten. Außerdem ist da noch Silvester, das ein ganz besonderer Abend werden soll.

 

„Ist Weihnachten doch nicht bloß Essen und Schenken?

Vielleicht ist Weihnachten mehr, das muss ich wohl denken.“

Dr. Seuss – “How the Grinch stole Christmas”

 

Wir müssen in Wahrheit Garnichts von alledem. Wir können uns entscheiden, bei dem Weihnachtswahnsinn einfach nicht mitzumachen und uns aus dem kollektiven Weihnachtsstress auszuklinken.

 

Wie können wir Stress in der Weihnachtszeit reduzieren, damit wir uns auf die für uns wichtigen Dinge konzentrieren und ein paar magische Weihnachtsmomente erleben können?

 

7 Tipps für weniger Stress und mehr Ruhe      in der Weihnachtszeit

#1 Austauschen und Pläne schmieden

Bild von 18706286 auf Pixabay
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Tausch Dich mit Deiner Familie und Deinen Freunden aus, wie Ihr Euch Weihnachten vorstellt, was Eure Wünsche und Vorstellungen sind. So könnt Ihr ein gemeinsames Verständnis herstellen, was Euch hilft einen Plan zu machen, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. Den könnt Ihr dann nutzen, um eine To-Do-Liste zu erstellen, von allem, was gemacht werden muss und wer sich wann darum kümmert.

 

So hast Du Unterstützung, kannst am Ball bleiben und es fühlt sich einfach gut an, abends all das abzuhaken, das Du tagsüber geschafft hast.

 

#2 Zusammen Backen und Basteln

Bild von Silvia auf Pixabay
Bild von Silvia auf Pixabay

Wenn Du mit Familie und Freunden backst und bastelst, kannst Du wieder einmal Quality-Time mit ihnen verbringen, quatschen, Weihnachtslieder hören und singen ;-) und einfach Spaß haben. Dabei macht Ihr nicht nur Plätzchen, Stollen, Lebkuchen und Co. für Euch selbst; Ihr können gleichzeitig auch Geschenke für andere backen und basteln. So musst Du Dich nicht in das Einkaufsgetümmel stürzen und Deine Geschenke können von Deinen Lieben genutzt und genossen werden. Aus meiner eigenen Erfahrung lieben Menschen selbst gemachtes Weihnachts-Gebäck, aber auch Kuchen im Glas, handgemachte Seifen, Badezusätze und Kerzen sowie hausgemachte Marmelade und vegetarische Brotaufstriche. Außerdem ist alles im Glas schnell wunderhübsch eingepackt: Schicke Schleife darum, Tannenzweig in das Bändchen gesteckt und mit einem Anhänger, der z.B. aus ganz simplem Karton sein kann, den Du mit Rot-, Grün-, Silber- oder Goldstift beschriftest, versehen.

 

Wenn wir etwas mit unseren Händen kreieren, kann das sehr meditativ und entspannend sein.

 

#3 Gemeinsam kocht es sich besser

Genau wie beim Backen und Basteln, ist die Atmosphäre viel lockerer und leichter, wenn alle mithelfen. Damit trägt auch jeder dazu bei, dass es schmeckt und festlich wird. Das könnte z.B. so aussehen, dass jeweils einer oder mehrere sich um Vorspeise, die anderen um den Hauptgang und wieder andere sich ums Dessert kümmern. Der Rest kümmert sich um Tischdecken und Tischdeko sowie die Musik und Getränke.

 

Es muss übrigens nicht immer Weihnachtsbraten sein, Lasagne, gefüllte Tortellini, oder Pilzrisotto sind leckere Alternativen.

 

Und genau so kannst Du einen Abend mit Freunden organisieren, jeder bringt etwas mit, oder ihr machte es gemeinsam. Deine Freunde werden froh sein, helfen zu können und brauchen sich keine Gedanken, um Mitbringsel zu machen. Wenn sie bei Dir eintreffen, kannst Du  jedem erst einmal einen Drink in die Hand drücken und dann kleine Aufgaben verteilen, wie z.B. den Salat richten, Tisch decken, alles von der Küche zum Tisch zu bringen und später auch wieder gemeinsam den Tisch abräumen. Du musst Dich nicht um alles selbst kümmern, Deine Gäste fühlen sich in das Geschehen eingebunden und Du hast viel mehr Zeit für sie. Auf diese Art und Weise sind alle locker, fühlen sich wie zu Hause und sind entspannt.

 

#4 Geschenke-Kreislauf durchbrechen

Du könntest bei Deiner Familie und Freunden anregen, dass Ihr Euch keine Geschenke zu Weihnachten macht. Am besten erklärst Du Ihnen Deine Beweggründe, damit sie sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlen.

 

Falls Du auf taube Ohren stößt, könntet Ihr Euch auf einen Julklapp oder Wichteln einigen. Dabei gibt es auch wieder die Möglichkeit, auf selbstgemacht Geschenke zurückzugreifen, oder ihr könntet einen gewissen Betrag vereinbaren, der nicht überschritten werden sollte. Alternativ, könnte jeder Teilnehmer 3-5 Wünsche mit dem eigenen Namen auf eine Stück Papier schreiben. Dieses wird dann als Los genutzt. Das erleichtert das Leben aller Beteiligten und alle freuen sich - hoffentlich ;-) - später über Ihre Geschenke.

 

#5 Alles, was Du gerade tust, ist wichtig

Achtsamkeit ist der Schlüssel zu unserem Glück.

 

Konzentriere Dich voll und ganz auf das, was Du gerade in jedem gegebenen Moment tust, denn das ist jetzt das Wichtigste, das Du in diesem Moment tun kannst. Wenn Du z.B. Plätzchen backst, tue es mit ganzem Herzen und erlaube Dir, es zu genießen und Spaß zu haben. Alles andere ist dann in dem Moment unwichtig.

 

#6 Dankbarkeit

Oft sind wir gestresst, weil wir genervt sind, dass wir Dinge tun müssen, die wir nicht gerne tun. Wir vergessen, dass eigentlich die positiven Dinge in unserem Leben der Grund dafür sind, dass wir gerade diese Arbeit erledigen müssen.

 

So könnten wir uns z.B. darüber freuen / dankbar sein, dass wir...

 

  • Freunde und Familie haben, für die wir Geschenke brauchen und die wir bekochen dürfen.
  • eine warme Wohnung/Haus haben, die/das wir putzen und dekorieren können.
  • uns die Zeit nehmen können und den Frieden haben, all das zu tun.
  • sauberes Wasser haben, zum Trinken, Kochen, Putzen, Waschen, etc.
  • ... und vieles mehr.

 

Wenn wir uns auf das konzentrieren, wofür wir dankbar sind und was gut läuft in unserem Leben, sucht unser Gehirn nach Beweisen dafür und nach noch mehr davon. Das sorgt für positive Stimmung, gute Laune und Freude.

 

#7 Zeit für Dich – Pausen einlegen

Bild von Mandy Fontana auf Pixabay
Bild von Mandy Fontana auf Pixabay

Sorge dafür, dass Du Dir jeden Tag etwas Zeit nur für Dich selbst nimmst und bewusst entspannen und Kräfte schöpfen kannst. Meditiere, nimm ein heißes Bad bei Kerzenschein, mach einen langen Spaziergang durch die Natur, trink eine Tasse Tee, Kaffee, heiße Schokolade oder Glühwein und lies dabei ein Buch, schau zum Fenster raus und/oder höre Musik. Finde etwas, das Dir gut tut und tue es.

 

Kreiere eine gesunde Balance aus Aufgaben und Entspannung.

 

Ich wünsche Dir eine fröhliche und stressfreie Weihnachtszeit.

 

Wenn Du 5 Minuten Zeit hast, gönn Dir dieses kleine Weihnachtsvideo ;-) (Der Link leitet Dich weiter zu YouTube)

 

Denke immer daran, es darf Dir gut gehen, auch wenn die allgemeine Lage nicht so berauschend ist. Sorge gut für Dich.

 

Lass es Dir gut gehen.

 

Deine 

 

Sibylle

 

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sibylle chaudhuri | consulting coaching | training | mediation

 

email: info@sibylle-chaudhuri.com

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