Bekommst Du genug Umarmungen?

Sibylle Chaudhuri

18th February 2021

 

Bild von Pexels auf Pixabay
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Keine Ahnung, wie es Dir geht, aber ab und zu geht mir der Lockdown mit all dem Social Distancing schon unter die Haut. Ich vermisse meine Freunde und Familie und die herzlichen Umarmungen mit allen. Ja, ich fühle mich manchmal schon wie auf Umarmungsentzug ;-).

 

Der Mangel an Körperkontakt kann tatsächlich alle möglichen Probleme für uns Menschen verursachen, physisch und psychisch. Unser Selbstwertgefühl sinkt, wir werden unsicher, weniger kreativ und produktiv, dafür werden wir empfindlicher und sogar aggressiv.

 

Virginia Satir, eine erfolgreiche amerikanische Familientherapeutin und Autorin sagte: 

„Wir brauchen 4 Umarmungen am Tag, um zu überleben.

Wir brauchen 8 Umarmungen am Tag, um stabil zu bleiben.

Wir brauchen 12 Umarmungen am Tag, um uns weiterentwickeln zu können.“

 

Warum sind Umarmungen so wichtig in Deinem Leben?

Bild von John Hain auf Pixabay
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Umarmungen sind so wichtig in unserem Leben, denn sie machen uns glücklicher und gesünder. Umarmungen erhöhen unser Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl. Sie reduzieren Stress und erhöhen unser Selbstwertgefühl. All das hilft uns, kreativ und produktiv zu arbeiten. Umarmungen stärken unser Immunsystem und unser Herz, reduzieren Angst und sogar Schmerzen. Umarmungen und liebevolle Berührungen generell helfen uns in Krisensituationen stabil zu bleiben. 

 

Natürlich ist das für uns alle wichtig und als Führungskraft wäre es gut, Dir das noch mehr zu Herzen zu nehmen. Wenn Du emotional, mental und physisch ausgeglichen bist, kannst Du auch anderen helfen so zu werden. Stell Dir nur vor, was für eine fantastische Arbeitsatmosphäre und Zusammenarbeit Du ins Leben rufen könntest.

 

Also, was können wir in Zeiten von COVID 19 und auch sonst tun, wenn wir alleine sind und dringend eine Umarmung benötigen … geschweige denn zwölf?!

 

Wie kommst Du zu Deinen 12 Umarmungen?

Bilder von Rebecca Schönbrodt-Rühl, Myriams-Fotos, Mikhail Timofeev auf Pixabay

 

1. Umarme Dein Tier und kuschel mit ihm – egal ob Hund, Katze, Hamster, Kuh, Ziege, oder Pferd. Alles zählt und alle Lebewesen brauchen Zuneigung. Es ist zwar nicht das gleiche wie einen Menschen zu umarmen, oder von einem umarmt zu werden, aber es schüttet die gleichen Hormone in unseren Körper aus, Oxytocin und Serotonin. Sie sorgen dafür, dass wir uns angenommen, glücklich und sicher fühlen; sie reduzieren Stress, senken unseren Blutdruck, etc.

 

Bild von Please Don’t sell My Artwork AS IS auf Pixabay
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2. Umarme Dich selbst. Klingt doof? Na ja, vielleicht, aber es funktioniert. Lege Deine Arme um Dich selbst, so dass es sich natürlich und gut anfühlt. Du kannst Deine Hände auf Deine Oberarme, Deine Schultern, oder die Seite Deines Oberkörpers legen. Vielleicht möchtest Du Dir vorstellen, dass jemand Dich umarmt, den Du magst und mit dem Du Dich sicher und wohl fühlst; oder, Du konzentrierst Dich ganz auf Dich selbst. Nun, drücke Dich selbst mit so viel Kraft, dass Du es angenehm empfindest.

 

3. Lege Deine Hände auf Deine Arme und fahre sanft auf und ab.

 

 

Bilder von Robert1234, Mora Barbulescu, Kranich17 auf Pixabay

 

4. Umarme ein Kissen, Decke, Plüschtier, oder irgendetwas, das eine weiche Textur hat.

 

5. Umarme einen Baum. Es geht nichts über die Umarmung von Mutter Natur, um uns zu erden, uns mit allem verbunden und geborgen zu fühlen. Schließe Deine Augen, fühle die Textur und atme den Geruh der Baumrinde ein.

 

6. Umarme Dich selbst emotional mit positiven Affirmationen, indem Du sie überall auf Post-its hinterlässt wie z.B. ein Post-it…

  • … am Badezimmerspiegel, das sagt: „Du hast ein schönes Lächeln.“
  • … am Laptop, das Dir mitteilt: „Du schaffst das, Du hast alles, was Du brauchst.“
  • … am Kühlschrank, das Dich wissen lässt: „Du bist schön.“
  • … an der Wand über Deinem Arbeitsplatz, das Dich ermutigt: „Du machst das super, Du kannst das.“
  • … klebe überall Smileys J hin und immer, wenn Du eines beachtest, lächle und umarme Dich selbst.

 

Und wenn alles wieder „normal“ ist – und das wird es wieder, versprochen – umarme einfach Deine Lieben so oft Du nur kannst und sie das auch möchten, und bitte um Umarmungen, wann immer Du eine möchtest oder brauchst. 

 

Hier habe ich eine kleine Aufmungterung auf youtube für Dich gefunden, die Dir auch zeigt, dass jedes Lebewesen Umarmungen braucht:

 

 

 

 

Bis bald, bleibe gesund und lass es Dir gut gehen.

 

Deine 

 

Sibylle

 

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