12 Rauhnächte für Deinen mühelosen Erfolg

Vorbereitung, Bräuche und Mythen

Sibylle Chaudhuri

22. Dezember 2021

 

Bild von Vasilijus Bortnikas auf Pixabay
Bild von Vasilijus Bortnikas auf Pixabay

Heute erzähle ich ein wenig darüber, wie wir uns auf die Rauhnächte – die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige – vorbereiten können und von ein paar Bräuchen und Mythen rund um die 12 Rauhnächte. Natürlich kannst Du das Folgende auch während der Rauhnächte machen.

 

 

Vorbereitung auf die Rauhnächte

Räuchern in den „Rauchnächten“

Die Tätigkeit, der diese mystische Zeit einen ihrer Namen verdankt, ist auch eines der kraftvollsten Rituale, die wir vollziehen können, um uns auf die Rauhnächte vorzubereiten. Räuchern reinigt und harmonisiert unser Zuhause und führt ihm gute Energie zu. Hierfür können wir folgendes Räucherwerk nutzen:

 

Weihrauch – bringt Segen, erhöht die Energie

Myrrhe – desinfiziert, klärt, reinigt und schenkt Ruhe

Wacholder – vertreibt negative Einflüsse

Salbei – hat eine starke Reinigungskraft

 

Du könntest auch verschiedene Räucherwerke mischen, fertige Mischungen kaufen, oder einfach ein Sandelholzräucherstäbchen verwenden. Sandelholz hat ebenfalls eine stark reinigende Wirkung und beseitigt negative Energien.

 

Aufräumen und Putzen

Unser Zuhause und Büro aufzuräumen und zu putzen ist eine wichtige Tätigkeit vor und während der Rauhnächte. Es hilft Chaos in Ordnung und Klarheit zu verwandeln, im Außen und im Innen. Das Pech hat keinen Platz mehr, zieht aus und gibt dem Glück Raum und Gelegenheit einzuziehen.

 

 

Hinweis: Nicht entrümpeln oder ausmisten, das soll Unglück bringen. Du kannst eine Liste von all dem machen, was raus soll und es dann nach den Rauhnächten erledigen.

 

 

www.sibylle-chaudhuri.de
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Meditation

Den Rauhnächten wird eine ganz besondere Magie zugesprochen. Wir können sie nutzen, um Einsichten und Führung zu erhalten. Hierfür ist es wichtig, zur Ruhe zu kommen, z.B. wenn wir meditieren. Wir können mit nur 5-10 Minuten jeden Tag beginnen und wir können sogar einen Alarm stellen. Bevor wir beginnen zu meditieren, kann es uns helfen, zu entscheiden, dass diese 5-10 Minuten Stille das Wichtigste sind, das wir jetzt gerade tun können. Wir beginnen mit 3 tiefen Atemzügen, dann bleiben wir einfach stillsitzen und hören in uns hinein - alles darf da sein und ist okay. Wir können hochkommenden Gedanken erlauben, weiterzuziehen, wir kümmern uns nach der Meditation wieder um sie. Alle aufkommenden Emotion sind okay, sie sind unsere und wir können sie aushalten, denn wir wissen hier und jetzt sind wir sicher. Wenn der Alarm geht, nehmen wir noch einmal 3 tiefe Atemzüge und setzen unseren Tag fort.

 

 

Außerdem gut zu erledigen

  • Schulden begleichen
  • Geliehenes zurückgeben
  • Unerledigte/offene Angelegenheiten bereinigen
  • Kontakte auf Deinem Mobiltelefon bereinigen und aktualisieren
  • Räume die Festplatte Deines Computers auf

 

Bräuche und Mythen

Besondere Energie und magische Kraft

Die Rauhnächte sind eine Zeit von großer magischer Kraft, da sie eine Zwischenzeit sind, 12 Nächte, die eingeschoben wurden, um den Mond- und Sonnekalender anzugleichen. Sie haben eine besondere Energie, ähnlich wie Morgen- und Abenddämmerung, die weder dem Tag noch der Nacht zuzuordnen sind. Solche Zwischenzeiten sind auch die Sonnwenden, wo es weder Frühling noch Winter ist. 

 

Die Rauhnächte sind nicht nur eine eingeschobene Zwischenzeit, sondern auch die längste Zwischenzeit, die zudem zur Zeit der Wintersonnwende – auch eine Zwischenzeit – stattfindet … und wer weiß, was die Dämmerung an diesen Tagen für Dich bereithält?

 

 

Es wird gemunkelt, dass in dieser Zwischenzeit die Tore zur spirituellen Welt hoch und weit geöffnet sind. Das gibt uns die Möglichkeit uns mit unseren Ahnen in Verbindung zu treten, aber auch mit allen Engeln, Feen, Elfen, Lichtwesen und sogar den Göttern. Wir könne auf ihre Weisheit und ihr Wissen zugreifen und es für die Gestaltung unseres zukünftigen Schicksals nutzen.

 

 

Bild von Sterfan Keller auf Pixabay
Bild von Sterfan Keller auf Pixabay

Die Wilde Jagd und andere Unholde

Odin-Wodan mit Frau Holle an seiner Seite führen die ‘Wilde Jagd’ der Hexen an. Sie reiten in den Rauhnächten auf ihren Besen durch die Lüfte. Daher kommt die Tradition, sich in dieser Zeit neue Besen anzufertigen oder zu kaufen.

 

Die Wilde Jagd treibt allerhand Unwesen in den Rauhnächten. Sie kreieren Stürme in dieser Zeit, da sie durch die Lüfte sausen; und es wird gemunkelt, dass wir in den Rauhnächten keine (weiße) Wäsche im Freien aufhängen sollten, da die Wilde Jagd, oder auch andere umherstreifende Dämonen, sich darin verfangen könnte. Schlimmer noch, Odin könnten ein Wäschestück mitnehmen und dann als zukünftiges Leichentuch für uns verwenden.

 

Auch andere bösen Geister und Mächte treiben in dieser Zwischenzeit Ihr Unwesen. Sie setzen sich in Unrat und Unordnung fest – daher auch die Vorbereitung durch Aufräumen und Putzen.

 

Sie stehlen unser Vieh. Deshalb der Brauch, die Ställe zu räuchern und zu bewachen.

 

Wir tun gut daran, die bösen Wesen gütlich zu stimmen. Wir können Ihnen Speisen opfern, die wir Ihnen vor die Türe stellen oder unter Obstbäumen im Garten verteilen, dies wird auch getan, damit die Bäume im kommenden Jahr mehr Früchte tragen.

 

Wir können sie auch durch Räuchern mit Räucherwerk und kleinen kontrollierten Feuern im Garten, mit Kerzen im Haus und an den Fenstern fernhalten. 

 

Früher erschallte zum Schutz vor bösen Hexen und Geistern von Einbruch der Dunkelheit bis zur Mitternachtsmesse in regelmäßigen Abständen das sogenannte Schreckensgeläut.

 

Auch Böllern an Silvester dient dazu, böse Geister zu verjagen.

 

Weitere Legenden und Mythen

Die Rauhnächte gelten auch als eine fröhliche, glückliche und üppige Zeit. Um das neue Jahr in Fülle und Glück zu verbringen beschenken wir uns gegenseitig. 

 

Der geschmückte Weihnachtsbaum ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Bereits unsere Ahnen holten einen Weihnachtsbaum ins Haus und schmückten ihn mit Äpfeln, Nüssen, Lebkuchen, Gold und Lichtern. 

 

Wir sollten in den Rauhnächten nicht streiten und/oder Türen zuschlagen. Um uns mit positiven Geist- und Lichtwesen zu umgeben, ist es wichtig, dass Du die Zeit ruhig, friedlich und besinnlich gestaltest.

 

In den Rauhnächten geborenen Kindern werden übersinnliche Fähigkeiten wie z.B. Hellsichtigkeit, oder die Fähigkeit mit den Seelen Verstorbener zu kommunizieren. Im westlichen Europa wird ihnen besonderes Glück im Leben zugesprochen und sie sollen auch anderen Glück bringen.

 

Glauben wir den Kelten und Germanen, können wir uns zur Zeit der Rauhnächte um Mitternacht schweigend an eine Wegkreuzung begeben, die Atmosphäre auf uns wirken lassen und auf Zeichen der Natur achten. So können wir Einblicke und Hinweise für das neue Jahr bekommen. 

 

Auch das Bleigießen in der Silvesternacht soll uns Hinweise und Vorhersagen für das neue Jahr bescheren.

 

Was Du nun glaubst oder auch nicht, tust oder auch nicht, überlasse ich ganz Dir. Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück, Gesundheit und Erfolg, hier und jetzt und in der Zukunft.

 

Ich sende Dir viel Licht und Liebe.

 

Lass es Dir gut gehen.

 

 

 

 

Deine 

 

Sibylle

 

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sibylle chaudhuri

beratung coaching | training

email: info@sibylle-chaudhuri.com

www.sibylle-chaudhuri.de

 

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