12 Rauhnächte für mühelosen Erfolg in 2021

Wintersonnwende – Rückschau des Jahres

Sibylle Chaudhuri

21. Dezember 2020

 

www.sibylle-chaudhuri.de
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Am Ende des Jahres, wenn es draußen kalt und rau wird, beginnt eine Zeit der Stille, wir nehmen eine Pause vom Alltag. Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der der Rückschau und Reinigung, der Einkehr und Einsicht, der Reflektion und Besinnung.

 

Es sind die Rauhnächte, eine Zeit der Märchen, Mythen und Legenden, eine Zeit der Träume und Naturgeister. Eine geheimnisvolle Schwellen-Zeit, eine heilige Zeit, in der wir besonders empfänglich sind für Botschaften aus der geistigen Welt.

 

Es ist eine Zeit des Loslassens, des Wandels, der Transformation und des Neubeginns, eine Zeit der Manifestation. Und ich zeige Dir, wie Du diese geheimnisvolle Zeit nutzen kannst, um Deinem Leben eine neue Richtung zu geben, Intentionen für das neue Jahr zu setzen und Deinen Erfolg in allen Lebensbereichen zu manifestieren.

 

Wann sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte sind eine heilige Zeit zwischen Heiligabend und Heiligendreikönig. Sie beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember um 00:00 Uhr und enden in der Nacht auf den 06. Januar um 24:00 Uhr.

 

 

Was sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte, auch Rauchnächte oder Weihnächte genannt. Der Name „Rauhnächte“ leitet sich von dem mittelhochdeutschen Begriff „rûch“ ab, was so viel wie rau und haarig bedeutet. Manche ziehen hier die Verbindung zu dem haarigen, pelzigen Äußeren der Dämonen, die in diesen Nächten Ihr Unwesen treiben sollen. Wieder andere meinen, dass Raunächte von „rau wie wild“ ihren Namen haben, da in diesen Nächten die „Wilde Jagd“ angeführt von Odin und Frau Holle sich umtreibt. Aber auch von Rauch soll die Rauch- oder Rauhnacht ihren Namen haben, was in den Räucherungen begründet ist, die zu dieser Zeit bis heute noch in den Häusern und Ställen durchgeführt werden, um Mensch und Tier vor Unheil zu schützen.

 

Bild von Gordon Johnson auf Pixabay
Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Die Rauhnächte schließen die Lücke zwischen dem Sonnenjahr, das 365 Tage hat und dem Mondjahr, das nur 354 Tage hat. Unser Sonnen- und Mondkalender sind unterschiedlich lang, da ein Mondzyklus, von Neumond zu Neumond, 29,5 Tage umfasst und unser Sonnenkalender, nachdem wir leben und planen, 30 bzw. 31 Tage pro Monat misst. 

 

Das sind genau 11 Tage und 12 Nächte Differenz – die 12 Rauhnächte, die von den Kelten oder Germanen zwischen die Jahre gefügt wurden. Es heißt, dass diese Zeit quasi nicht existiert und diese magischen Nächte somit außerhalb von Raum und Zeit liegen. Sie sind eine Niemandszeit, in der die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt werden. Die Tore zur anderen Welt stehen in den 12 Raunächten offen.

 

Wenn wir es uns erlauben weniger zu denken und mehr zu fühlen, zu spüren, mit dem Herzen zu sehen, können uns die Raunächte Hinweise und wichtige Erkenntnisse für das kommende Jahr geben. Es wird gesagt, dass was wir in diesen Tagen erleben, unsere Gedanken und Ideen und auch was wir in diesen Nächten träumen, Impulse und sogar Vorhersagen für das nächste Jahr sein könnten. Daher rate ich Dir, in dieser Zeit ein Tagebuch zu führen, in das Du all Deine Träume, Ideen und Ereignisse zu notieren, auch wenn sie Dir noch so banal erscheinen.

 

Die 12 Rauhnächte sind energetisch den 12 Monaten des neuen Jahres zugeordnet. Manche glauben, dass jede Rauhnacht die Ereignisse des zugeordneten Monats vorhersagen kann, daher werden die Raunächte auch Losnächte (losen = vorhersagen) genannt.

 

Ich werde Dir heute und in den nächsten Tagen zeigen, wie Du mit einem bewussten Umgang der 12 Rauhnächte alle Deine Lebensbereiche für das neue Jahr aktiv gestalten kannst. Denn in dieser Zeit sollen unsere Intentionen, Visualisierungen und auch Rituale besondere Wirkung entfalten. 

 

Rituale sind übrigens KEIN esoterischer Mambojumbo. Rituale haben nachweislich psychologische Funktion und sind eine wunderbare Unterstützung in unseren Veränderungsprozessen. Mithilfe von Ritualen können wir mit allen Ebenen unserer Psyche, auch unserem Unterbewusstsein, in Kontakt treten und so kraftvoll Intentionen setzen.

 

Lass Dich darauf ein, sein neugierig und offen für Neues und nimm Dein Leben in Deine Hände.

 

Jeden Tag werde ich Dir hier in meinem Blog die Aufgaben und Ritualvorschläge für die kommende Rauhnacht geben, damit Du in Deiner eigenen Zeit und Geschwindigkeit die Raunächte und Deine Zukunft gestalten kannst.

 

Wir fangen heute schon an, denn der 

 

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21. Dezember ist bereits ein/e ganz besondere/r Tag/Nacht

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres in der nördlichen Hemisphäre und somit im wahrsten Sinne des Wortes der dunkelste Tag im Jahr. Seit langem feiern die Menschen am 21. Dezember die Wintersonnwende – die Widergeburt des Lichts. Die Wintersonnwände oder Julnacht leitet die Raunächte ein und gilt in manchen Traditionen bereits als die erste Rauhnacht.

 

Die Wintersonnwende heute und auch der Heiligabend, der 24. Dezember sind perfekt für Deine erste Aufgabe, die Rückschau des Jahres. Du kannst selbstverständlich auch die Tage dazwischen nutzen.

 

Folgende Fragen können Dir bei Deiner Jahresrückschau helfen:

  • Was war schön in diesem Jahr 2020?
  • Was habe ich alles gelernt?
  • Was habe ich geschafft/erreicht in diesem Jahr?
  • Was habe ich noch nicht geschafft, was ist offen? Was möchte ich dieses oder im nächsten Jahr noch zu Ende bringen, erreichen, schaffen?
  • Wer und/oder was hat mich in diesem Jahr begleitet?
  • Für was bin ich dankbar?
  • Was hat sich bereits Neues angekündigt?
  • Was möchte ich ins neue Jahr mitnehmen?
  • Was möchte ich zurück- bzw. loslassen?
  • Was wünsche ich mir für das neue Jahr?

 

 

Aufgabe #2 und ein Ritual (wenn Du möchtest)

Loslassen schafft Platz für Neues und Besseres. Aber Loslassen ist für uns oft nicht einfach, da wir Angst haben, wir könnten etwas vermissen, „es“ doch noch benötigen, dann noch weniger oder gar nichts mehr haben. Das folgende Ritual kann Dir dabei helfen.

 

Du benötigst eine Kerze, am besten ein Windlicht und eine feuerfeste Form. Eine Auflaufform, ein Wok oder ein alter Ton- oder Zinktopf gehen wunderbar. Wenn Du einen Garten, Terrasse oder Balkon hast, vollziehe das Ritual draußen, sonst öffne ein Fenster in Deiner Nähe.

 

  1. Überlege Dir alles, was Du in diesem Jahr zurücklassen oder loslassen möchtest wie z.B. auch Deine Ängste und Sorgen. Schreibe jeden Punkt auf einen extra Zettel.
  2. Entzünde die Kerze und nimm dann einen Zettel nach dem anderen, ließ Dir noch einmal durch, was darauf steht. Sage Dir (am besten laut): „Danke, dass Du für mich da warst, ich lasse Dich nun los und lasse Dich gehen.“
  3. Zünde den Zettel an der Kerze an, lege ihn in Deine feuerfeste Form und beobachte, wie der Punkt sich quasi in Rauch auflös. Stell Dir vor, es wird von der Luft ins Universum getragen wird, das sich wunderbar darum kümmern wird. Sage am besten wieder laut: „Du bist frei und ich bin frei.“
  4. Wenn Du das für alle Zettel getan hast, stell Dir vor, wie nun – wie Phönix aus der Asche, auch aus der Asche Deiner Zettel etwas wunderbares Neues entstehen kann.

 

Am besten löschst Du die Asche noch etwas mit kaltem Wasser ab, um sicher zu sein, dass das Feuer komplett gelöscht ist.

 

 

Aufgabe #3 und ein weiteres Ritual

Schreibe 13 Deiner Wünsche für das nächste Jahr auf, wieder jeden einzelnen Wunsch auf einen Zettel und falte die Zettel, so dass Du nicht mehr siehst, was darauf steht.

 

In jeder der 12 Rauhnächte, wirst Du einen der Zettel verbrennen und dabei das Universum bitten, sich um den Wunsch zu kümmern.

 

In den nächsten Tagen werde ich Dir noch weitere allgemeine Anregungen geben, wie und für was Du die Rauhnächte nutzen kannst. Bis spätestens 24. Dezember bekommst Du die Aufgaben und Rituale für die erste Rauhnacht, die den Januar repräsentiert.

 

Viel Spaß bei der Gestaltung Deines neuen Lebens.

 

Lass es Dir gut gehen,

 

Deine 

 

Sibylle

 

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